INTUITIVE FÜHRUNG · MÄRZ 2021

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INTUITIVE FÜHRUNG · MÄRZ 2021

„Eine Sache wird dich immer verlieren lassen, und das ist Reaktion. Es gibt noch bestimmte andere Dinge dazu, aber du musst mit der Reaktion beginnen: Unhöflichkeit, subjektive Unsicherheit, objektive Paranoia und kreative Angst.  Sind sie nicht wunderbar? Wenn du sie alle in deinem Verhalten hast, zerstörst du dich selbst. Du brauchst keinen Feind.“. Yogi Bhajan

März ist die 3. Die Demut und das Vertrauen, Themen, die wir für Januar bzw. Februar gewählt haben, sind grundlegend für eine gesunde Manifestation der 3, des Geistes, der in die Materie eintritt, in unendlichen Möglichkeiten der Verwirklichung.

„Har Haray Haree“, wobei Har (1) den Samen, das Potential des unendlichen schöpferischen Prinzips darstellt. Haray (2) stellt den Fluss der schöpferischen Kraft in der Handlung dar, und Hari (3) die Manifestation dieser Kraft.

Die potentielle Energie ist gespeicherte Energie, die genutzt werden will. Dieselbe Energie ist hinter jeder manifestierten Form, die durch unsere Impulse geschaffen wird, in Bewegung.

Manifestation ist die grundlegende Natur dessen, was wir sind. Wir können uns der Manifestation nicht entziehen. Unabhängig davon, ob wir es wollen oder nicht, gießen wir ständig Gedanken und Handlungen in die Welt (schon das Atmen ist Manifestation).

Aber das Wort „Potenzial“ ist ein Wegkreuz, das aus zwei Richtungen besteht: einem Zweck zu dienen oder ihn zu sabotieren.

Zu oft machen wir uns Gedanken darüber, wer wir sein und wie wir handeln sollten, und bringen so Spannung und Strategien in die Schöpfung. Manifestation ist auch, wenn unsere negativen Gedanken uns in eine Abwärtsspirale von sich selbst erfüllenden Prophezeiungen der Selbstzerstörung führen.

Wenn etwas einmal manifestiert wird, ist es sichtbar – teuflisch oder göttlich. Wir können es weder zurückziehen, noch den Konsequenzen ausweichen, die es erzeugt.

Von unserer Geburt an ist unser physischer Körper das Gefährt, mit dem wir uns in jedem einzelnen Moment eines jeden Tages manifestieren. Der März (3) und die Summe dieses Jahres (2+0+2+1=5 – der physische Körper) stehen in starker Resonanz zueinander. Die Manifestation durch unseren Körper bildet die karmische Synergie, durch die wir Erfahrungen machen und lernen. Es ist die Art und Weise, wie wir unser Prana (3+5=8) nutzen.

Die Frage ist also – sind wir fest in unserer Absicht oder lassen wir unser Unterbewusstsein reaktiv für uns manifestieren?

Vertrauen heißt, tief im Innern zu wissen, dass es nichts anderes gibt als das Eine im All.

Wie kann das Eine sich selbst verletzen? Indem man vorgibt, jemand anderes zu sein und es glaubt!

Um den Schmerz der Trennung zu vermeiden, validieren wir eine dritte Person, deren Rolle darin besteht, die Lücke auszufüllen und so zu tun, als ob wir die Spannung überdecken.

Wir werden einen Teil unseres Selbstwertgefühls auf der Stärke dieser Persona aufbauen und am Ende glauben, dass sie unser Geschenk ist.

Aber es ist nur eine gut aufrechterhaltene Lüge, die die Geister im Schrank hält, ohne zu merken, dass wir sie eigentlich füttern, indem wir sie im Schatten halten.

Das geht so lange, bis wir das Prana erschöpft haben, dann muss etwas zerbrechen. Das ist der Zeitpunkt, an dem der Wahnsinn der 3, das Füllen oder Abdecken der Lücke, endlich gesehen wird.

Wenn die äußere Realität zu sehr drängt und das System des Menschen dem nicht gewachsen ist, weil es zu konfrontierend ist, dann wird die Lösung darin bestehen, eine eigene Version der Realität zu schaffen, je nachdem, was wir tolerieren und akzeptieren können.

Es wird keinen Raum für innere Transformation geben. Die neu geschaffene und parallele Version der Realität könnte sich zu einer Halluzination oder einer Trance (Psychose) ausweiten.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn die Identität zu stark ist, besteht die Gefahr, dass das Gefäß zerbricht und wir nicht mehr in der Lage sind, sozial zu funktionieren. Wir sind dann zwar erleuchtet, aber allein in der Anstalt 🙂

Wenn andererseits Identität, Struktur und Form zu locker sind, können wir uns nicht orten und Spiritualität wird zu einer Flucht. Das Prana hat keinen Behälter … also werden wir nie wirklich von unserer persönlichen Praxis profitieren. Unsere Mantras mögen das kollektive Feld nähren, aber nicht unsere eigene Perspektive auf das Leben. Unsere Worte mögen zwar die Umwelt beeinflussen, aber nicht die eigene. So profitieren wir am Ende irgendwie von unserer Praxis als Mitglieder des Kollektivs, aber nicht wirklich von der Transformation unseres persönlichen täglichen Lebens.

Dadurch entsteht eine Spaltung zwischen unserem spirituellen und materiellen Leben. Wir werden davon überzeugt sein, dass unser tägliches Routineleben nichts mit unserer Spiritualität zu tun hat und dass sie sogar miteinander kollidieren. Aber in Wirklichkeit gibt es nur ein Leben, mein Leben.

In diesem Monat versuchen wir, ein Gleichgewicht in der Identität zu finden, damit sie stabil genug ist, um unseren Prozess zu erden, aber nicht so starr, dass sie uns am Ende langsam in den Wahnsinn treibt.

Wir integrieren die Saturn-Energie, indem wir die Grenzen erkennen und das instinktive Selbst wahrnehmen.

Das Menschsein beinhaltet das Paradox, die Polaritäten des instinktiven Selbst und des göttlichen Selbst zu verschmelzen.

KRIYAS AND MEDITATION

Kriya für das Instinktive Selbst – 20/40 min
Arbeitet an den ersten drei Chakren, um das untere Dreieck auszugleichen und zu stärken.
Der Tanz von Shiva – 11 min
Gleicht das Drüsensystem aus, stimuliert die grauen Zellen des Gehirns, baut Ihre Ausdauer auf, um sich Ihren unterbewussten Blockaden zu stellen.

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